23 Teilnehmer/Illuminati ermitteln den Sieger Raimund Gönnewig

Heiko Hampl

 

23. Die Zahl steht für viele Verschwörungstheorien. Und tatsächlich kann man an eine Verschwörung glauben, wenn man liest, dass Raimund Gönnewig zum zweiten Mal das Doppelkopfturnier des TV gewonnen hat. Vom ersten Spiel an saß der Ortenberger mit einem breiten Lächeln am Tisch, das dem Joker in der Batman Reihe glich. Jeder Stich fand den Weg zu Raimund, ganz als ob seine Karten nur aus Jokern bestehen würden. Und so wie jeder Mensch seinen Antipoden hat, gab es auch zu Raimund das passende Gegenstück am anderen Ende der Tabellenwelt. Während für den Sieger nämlich 65 Pluspunkte zu Buche standen, spielte sich der zweite Vorsitzende, Henning Koch, in einen wahren Rausch. Leider in einen Negativen. Zwei konstant schlechte Runden mit -36 und -34 zeugen davon, dass Henning in der Lage ist Leistung zu bestätigen, doch welch zweifelhafter Ruhm wurde ihm hier zu Teil.
Wenden wir uns wieder echten Gewinnertypen zu. Lothar Kaminski schob sich mit +36 in der zweiten Runde nämlich noch auf den Leverkusen-Rang 2 und verwies seinen Mannschaftskameraden Horst Müller mühelos auf den Bronzeplatz. Wo blieb denn bloß die Jugend an diesem Abend? Nun sind Bastel Hedge und Susi Egbring der Pubertät auch schon einige Jahre entflohen, aber mit Platz 4 und 5 zeigten sie den arrivierten Spielern, dass der Druck von den jungen wilden immer größer wird. Uns Uller begnügte sich mit dem sechsten Platz, obwohl man ihn als Geheimfavoriten einstufen durfte. Es gab wieder sowohl flüssige als auch feste Nahrung und damit Grund sich bei ihm zu bedanken, was an dem Abend schon in verbaler Form geschah. Wer genaueres wissen mag, sollte sich den Januar 2016 freihalten und mitspielen. Uli Blanke, Rolf Eisenburger und Renate Zimmermann erspielten sich immerhin noch einstellige Platzierungen. Der erste Zweistellige, war aber sicher auch sehr zufrieden. Manuel Klenk lebte in den vergangen Jahren „platzierungmäßig“ eher im Outer Rim. Die vielen über Jahre gesammelten roten Laternen schienen ihm aber heuer den Weg zurück in die Mitte der Doppelkopf Gesellschaft zu leuchten. Platz 10 hat sich fürs „Manusche“ sicher angefühlt wie ein Sieg. Wer +24 und -25 spielt, weiß wohl nicht so recht, was er will. Hardy Geppert war für eine Stellungnahme noch nicht zu erreichen. Platz 11 ist folglich weder Fisch noch Fleisch. Einen bösen Absturz erlebte der Turnierdirektor der Marburg Open, Zimbo. Platz vier Stand nach einem Durchgang zu buche. Diesen Matchball versemmelte er aber ordentlich und fand sich ein, zwei Vinos später auf Platz (Court) 12 wieder. Hinter ihm liefen Kurt Orthwein, Andreas Harder, Uwe Kallweit und Norman Eickmeier ins Ziel. Fern jeder selbstkritischen Haltung wurde hier oft von schlechten Karten palavert oder dem Partner mangelnde Spielintelligenz vorgeworfen, subtil dargeboten in Form eines leicht zu deutenden Blickes. Leistung bestätigen, das hatten wir schon in diesem Bericht. Arroganz und Übermut sind die natürlichen Feinde. Seht, was der Vorjahressieger noch kurz vor dem Turnier in einer geheimen Mail preisgab, die dank investigativen Nachforschungen mir zur Verfügung stehen. „Lieber Heiko, selbstverständlich bin ich dabei. Ich wollte nur nicht den anderen schon Tage vorher Angst einjagen. Aber jetzt melde ich - und alle können noch üben (ich meine: Karten mischen, das andere können sie vergessen). Gruß Charly Gimbel“
Es wird einem fast schwindelig beim Lesen dieser Zeilen vor lauter Überheblichkeit und so wurde Charly zum Glück schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Gerechtigkeit hat obsiegt!
Die Frauenpower hatte es sich an diesem Abend auf den Plätzen 18, 19 und 20 gemütlich gemacht. Claudia Krämer, Michaela Peters und Tina Scherer trugen es mit Fassung, dass Ihnen die Karten nicht hold waren. Mit Platz 21 und 22 kommen wir zu den Einwohnern der Schattenwelt. Mit Michael Peters und Nils Heuser finden wir hier zwei Exemplare, die sich hinterfragen müssen, ob sie Doppelkopf schon wirklich beherrschen oder nicht noch einmal eine Wildcard bei den Mau Mau Open beantragen sollten.
So ging ein tolles Turnier um 23 Uhr zu Ende. 23? Wir werden Raimund im Auge behalten müssen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Manusche (Sonntag, 01 Februar 2015 14:22)

    RICHTIGSTELLUNG:
    Im ersten Jahr 3. Platz ...
    Im zweiten Jahr vorletzter ...
    Im dritten Jahr 5. Platz ...
    Im vierten Jahr letzter ...

    wenn ich das zusammenzähle kommt so in etwa der 10. Platz bei raus ... wo ist das Problem?? :-)

  • #2

    Manusche (Sonntag, 01 Februar 2015 14:23)

    jetzt hat er den Eintrag von eben 2 mal gebracht ... wer hat das denn programmiert??